Schwetzinger Herbst 2016

Tolle Aktion im Rahmen des Schwetzinger Herbst – Kings & Queens: knapp 300 Sängerinnen und Sänger aus 10 verschiedenen Schwetzinger Chören (ja unsere drei Chöre d’accord, SchwetSingers und unsere kleinen cOHRwürmer waren auch mit dabei) versammelten sich in der ev. Stadtkirche zum gemeinsamen Einsingen. Um 15.00 Uhr dann der Startschuss für das „Schwetzingen Lied“, das auf den Stufen des Lutherhauses gemeinsam mit EVAS SCHWESTERN vorgetragen wurde.

Petrus drückte glücklicherweise die Wölkchen zur Seite, sodass sich die Sängerinnen und Sänger über viele Zuhörer freuen durften.

Zwischen 15.00 und 17.00 Uhr sangen die Chöre dann an verschiedenen Orten, Gaststätten und öffentlichen Plätzen in Schwetzingen, so beispielsweiße auf dem Schlossplatz, vor der Volkshochschule oder in der Mannheimer Straße. Wir trotzten dem Regen und hatten trotz allem einen wunderschönen Tag!

Sport bewegt, Auftritt der SchwetSingers

SchwetSingers-Sport-bewegt-2016

WAKA WAKA! Unsere SchwetSingers-Deutschland-Fan-Girls-Boys-und-Hasis trotzen dem Regen und unterhalten die Gäste auf dem „SPORT BEWEGT“ Tag auf dem Vereinsgelände der Badenia Hirschacker am gestrigen Samstag. Schön wars!

Auch das Video auf morgenweb.de zeigt die schönen Eindrücke des Tages:

Publikum hört der Engel helle Lieder

Für viele Musikliebhaber ist das traditionelle Weihnachtskonzert des Sängerbundes ein herausragendes Ereignis im Kulturleben der Stadt. Das wirkte sich auf den Publikumszuspruch aus, in der von Kerzen beleuchteten Stadtkirche blieb am Sonntag kein Platz frei. Darüber freute sich die Vorsitzende Sabine Rebmann ganz besonders. „Wenn das vierte Kerzlein brennt“, sagte sie in ihrer Begrüßungsansprache, „ist die Zeit für das Weihnachtskonzert gekommen, zu dem der Sängerbund schon zum 47. Mal einlädt.“

Zu Beginn sangen sich die „cOHRwürmer“, bestehend aus Kindern im Alter zwischen vier und elf Jahren, mit ihren glockenreinen Stimmen in die Herzen des Publikums. Gemeinsam mit dem Jugendchor führten sie die Kantate „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ auf. Unter der Leitung von Elena Spitzner hauchten sie der Bilderbuchgeschichte von Tilde Michels, vertont von Emmerich Bünemann, auf ganz besondere Weise Leben ein.

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FOTOS

Fotos: Annika Staudt & Daniel Kreichgauer

 

Märchen-Musical: Federlin – Zweiter Probensamstag

Die Vorbereitungen für das Märchen-Musical „Federlin“ (Premiere am 11. Juli im Lutherhaus Schwetzingen) gehen in die heiße Phase: am vergangenen Samstag trafen sich die SchwetSingers und der Kinderchor des Sängerbund Schwetzingen zu einem Probentag . Die Vorfreude ist den Kindern anzumerken, denn diese sind mit Feuer und Eifer bei der Sache und setzen die detaillierten Anweisungen von Autorin Charlotte Johansen (spielt selbst ebenfalls mit) gekonnt um. Johansen freut sich, dass der Sängerbund Schwetzingen anlässlich des 60. Kinderchor-Jubiläums das Märchen-Musical unter der musikalischen Leitung von Chorleiterin Elena Spitzner von Papierform auf die Bühne bringt. Einen wichtigen Teil des Musicals – gesanglich sowie schauspielerisch – bilden die SchwetSingers, ebenfalls Chor des Sängerbund Schwetzingen. Diese sind neben der tatsächlichen Aufführung auch während den Probentage bereits eine wichtige Stütze für den Kinderchor, denn jedes Kind bekam für den Probentag einen SchwetSingers-Paten zugewiesen, der seine Kids durch den Probentag begleitete und wortwörtlich „an die Hand nahm“. Mitglieder von d´accord waren für das leiblich Wohl und ein ausgiebiges Bastelangebot in der Pause zuständig. Einen herzlichen Dank und ein großes Lob an dieser Stelle für das schöne Vereinsmiteinander.

Das Märchen-Musical „Federlin“ handelt von einem Mädchen, das nicht ganz in die Normen der heutigen Welt passt. Federlins Mutter schickt das Kind auf die Reise ins „Erwachsenwerden“ – auf diesem abenteuerlichen Weg begegnet die heranwachsende Federlin (gespielt im Kindesalter von der 7-jährigen Helene Hönig, anschließend von Santina Rudolph) vielen guten und zauberhaften Gestalten sowie einer weniger positiven Gestalt, der „Schwarzen Fee“(gespielt von der Autorin Johansen selbst), die ihr den Weg ins Erwachsenwerden ebnen. Ein Märchen mit tiefgreifender Handlung und deshalb für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene gleichermaßen geeignet.

Das Konzert wird am 11. und 12. Juli 2015 aufgeführt. Die Uraufführung findet im Schwetzinger Lutherhaus statt, am Tag darauf in der Aula der Lußhardt-Schule in Neulußheim. An beiden Tagen beginnt das Konzert jeweils um 17.00 Uhr. Karten (10€ Erwachsene, 6€ Kinder (6-15 Jahre) gibt es ab sofort in Schwetzingen bei Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17 und bei Bäckerei-Café Utz, Friedrichstr.15. In Neulußheim gibt es die Karten bei Buchhandlung Dräger, Hockenheimer Str. 1 und Blumenecke Martin Braun, Waghäuseler Str. 1.

Impressionen des Tages

Fotos: Annika Staudt

Märchen-Musical Federlin: Erster Probensamstag

Unter dem Motto „60 Jahre und kein bisschen leise“ feiert der Kinderchor des Sängerbund Schwetzingen in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. 25 singbegeisterte Kinder zwischen vier und zehn Jahren zählt der Sängerbund in diesem Geburtstagsjahr in seinen Reihen Geplant ist „alla“hand für das Geburtstagsjahr, denn die Minis durften am vergangenen Freitag nicht nur die Eröffnung der alla-hopp Anlage musikalisch untermalen, sondern übten sich am Samstag auch in Fleiß, Konzentration und Begeisterung bei einer außerordentlichen Chorprobe im vereinseigenem Gartengelände für das anstehende Konzert am 11. und 12. Juli 2015. Anlässlich des Kinderchorjubiläums wird das Märchen-Musical „Federlin“ von Charlotte Johansen aufgeführt. Unterstützung bekommt der Kinderchor aus den eigenen Vereinsreihen: unter der musikalischen Gesamtleitung von Elena Spitzner beteiligen sich auch der Jugendchor und die SchwetSingers an „Federlin“. „Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an die Helfer bei diesem Probentag Ute Wettengel, Michael Hardung, Gerlinde Kuttelwascher, Ulrike Utz und Jutta Greulich, die sich um die Verköstigung und Bespaßung der Kinder in den Pausen gekümmert haben“ so Sabine Rebmann, 1. Vorsitzende des Sängerbund Schwetzingen.

Das Märchen-Musical „Federlin“ handelt von einem Mädchen, das nicht ganz in die Normen der heutigen Welt passt. Federlins Mutter schickt das Kind auf die Reise ins „Erwachsenwerden“ – auf diesem abenteuerlichen Weg begegnet die heranwachsende Federlin (gespielt im Kindesalter von der 7jährigen Helene Hönig, anschließend von Santina Rudolph) vielen guten und zauberhaften Gestalten sowie einer weniger positiven Gestalt, der „Schwarzen Fee“(gespielt von der Autorin Johansen selbst), die ihr den Weg ins Erwachsenwerden ebnen. Ein Märchen mit tiefgreifender Handlung und deshalb für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene gleichermaßen geeignet.Das Konzert wird am 11. und 12. Juli 2015 aufgeführt. Die Uraufführung findet im Schwetzinger Lutherhaus statt, am Tag darauf in der der Aula der Lußhardt-Schule in Neulußheim. An beiden Tagen beginnt das Konzert jeweils um 17.00 Uhr.

Der Kartenvorverkauf startet am 08. Juni 2015 (10€ Erwachsene, 6€ Kinder (6-15 Jahre). Karten gibt es in Schwetzingen bei Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17 und bei Bäckerei-Café Utz, Friedrichstr.15. In Neulußheim gibt es die Karten bei Buchhandlung Dräger, Hockenheimer Str. 1 und Blumenecke Martin Braun, Waghäuseler Str. 1.

© Schwetzinger Zeitung, Dienstag, 12. Mai 2015

Impressionen des Tages

Fotos: Annika Staudt & Sabine Rebmann

Weihnachtsfeier 2014

Gemütlich und doch voller Tatendrang ließen die SchwetSingers das Jahr 2014 bei ihrer Weihnachtsfeier am 15. Dezember 2014 im Frankeneck ausklingen. Um für ein kreatives Abendprogramm hatten sich die SchwetSingers bereits Anfang Dezember in Gruppen aufgeteilt und viele diverse Programmpunkte ausgearbeitet. Nach leckerer Bewirtung und jetzt vollen Bäuchen folgte der erste Beitrag: ein dem Verein sehr bekannter Nikolaus (Holger Herrmann) erschien mit lauten Poltern und seinen himmlischen Helferinnen. Er lobte die vielen einzelnen Talente der SchwetSingers und dankte vor allem Chorleiterin Elena, die den Chor zu dem gemacht hat, was er heute ist. Als kleines Präsent gab es eine Fotocollage mit Bildern des Jahres 2014. Nach ein paar dankenden Worten von SchwetSingers Vertreterin Andrea Ball ging es weiter mit Beitrag #2. Wer „Noch ein Krimi für die Mimi“ gesehen hat, wird jetzt eine Parallele erkennen: die Truppe dichtete Klaus Lage’s „Faust auf Faust“ um und liesen das Sängerjahr in lustiger Weise Revue passieren. Nach der gesanglichen Performance überraschten zwei Kängurus (Cornelia Bundschuh & Ulrike Bessler) die Weihnachtsfeier und überbrachten die Australische Weihnachtsgeschichte. Nicht fehlen durfte natürlich das Jesuskind, das im Beutel der Kängurufrau schlummerte.

Im Anschluss wurde es dunkel im Raum und die nächste Überraschung machte sich bereit: fünf Damen in schwarzen und weißen Strumpfhosen tänzelten zu „Conquest of Paradise “ von Vangelis in den Raum. Erst bei näherem Hinsehen fiel auf, dass die Strumpfhosendamen jeweils ein Bein in einer schwarzen und ein Bein in einer weißen Strumpfhose hatten, die sie dann mit der jeweiligen Tanznachbarin teilten und zu „Sleigh Ride“ eine Schlittenfahrt simulierten und die Beinchen in die Höhe schwangen – zur kräftigen Erheiterung aller. Die nächste Gruppe präsentierte die wohl kürzeste Aschenbrödel Version die es gibt. Mit dabei die Erzählerin (Gabi Gehrke), der wunderschöne Traumprinz (Malena Rebmann), die hässliche Schwester (Julia Heim), die gütige Fee (Michael Scherer) und natürlich Aschenbrödel (Santina Rudolph). Wenn die vier nicht schon eine steile Gesangskarriere mit den SchwetSingers vor sich hätten, müssten sie alle Schauspieler werden – so grandios haben sie ihre Rollen gespielt. Die gütige Fee spielte ihre Rolle weiter und verteilte leckere gemischte Tütchen an Alle.

Als krönender Abschluss brachte das Spiel „die Busfahrt“ ein bisschen Bewegung in die Runde. Neben Sabine Rebmann (die Bürgermeisterin) und Elena Spitzner (der Bus) wurden auch einige weitere SchwetSingers Rollen zugeteilt die jeweils dann aufstehen mussten wenn ihre Rolle im Text erwähnt wurde. Summa summarum ein sehr gelungener Abend mit dem Fazit, dass das Jahr 2014 und vor allem die intensive Probenzeit für „Noch ein Krimi für die Mimi“ alle Beteiligten noch ein Stück näher zusammengebracht hat und „wir“ darauf doch sehr stolz sei dürfen.

 

Konzertbericht: Witzige Story in bekannte Songs eingebettet

ALTE WOLLFABRIK: Zum 160. Jubiläumsjahr des Sängerbundes feiern die SchwetSingers mit „Noch ein Krimi für die Mimi“ zwei umjubelte Musical-Auftritte

„Super! Ausgezeichnet! Wunderbar!“ Immer wieder waren aus dem Publikum derartige Begeisterungsbekundungen zu hören, begleitet von tosenden Akklamationen. Dass man sich schon bei den ersten Szenen des Krimi-Musicals, das auf einem von Santina Rudolph geschriebenen Drehbuch beruht, köstlich unterhielt, kam nicht unerwartet.

Denn die zahlreichen Zuhörer, die am Freitag und Samstag in die Alte Wollfabrik gekommen waren, wussten schon vom ersten „Krimi für die Mimi“, was sie erwartete: eine temperamentvolle Mischung aus Musical und Filmmusik, aus Comedy und knackiger Choreographie (Petra Pfister), eingebettet in ein stimmiges Bühnenbild (Jutta Greulich, Sabine Rebmann) mit Bildschirmen versehenen Wänden, so dass jeder das Geschehen verfolgen konnte.

Schon der witzige Stil der Ansprache, mit der die Sängerbund-Vorsitzende Sabine Rebmann das Publikum begrüßte, verbreitete Heiterkeit. Im Outfit der 20er Jahre, das damals sehr schick die weiblichen Attribute hervorhob, wünschte sie den „verehrten Damen und Herren“ einen wunderschönen guten Abend. „Ach“, seufzte sie, „es sind ja wirklich lauter nette Leute hier. Freunde, die gerne zu unseren Konzerten kommen.“

Gassenhauer und bekannte Hits 
Schließlich wurde es dunkel auf der Bühne (Ton und Licht Christoph Lang) und die opulente musikalische Spurensuche nahm ihren Lauf. Aus dem großen Krimi-Fundus haben die SchwetSingers passende Songs ausgegraben und wagten sich zum Beispiel an Gassenhauer heran wie „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, an Reinhard Meys „Der Mörder ist immer der Gärtner“, an Piero Trombettas „Kriminaltango“, den Hazy Osterwald in den 60er Jahren zum Hit machte, aber auch Songs wie „Thriller“ (Michael Jackson) und das großartige „Skyfall“ (Adele). Eine erstklassige Band bestehend aus Matthias Buchta (Bass), Tommy Engelhardt (Saxofon), Tobias Nessel (Schlagzeug) und Elena Spitzner (Piano) begleitete Chor und Solisten, die in der jeweiligen Interpretation ihrer Lieder in wechselnde Rollen und Kostüme (Gabi Gehrke und Leihgabe der Freilichtbühne Mannheim) schlüpften.

Die Handlung des Stücks ist eher lose verknüpft. Mimi (Santina Rudolph) liest Krimis, bis sie einschläft, so dass sie sogar nachts von Mördern und anderen dunklen Gestalten träumt. Die süße Fee (Lena Franz, Mitglied des Jugendchors) verhilft ihr zu schönen Träumen und zum Traummann, der in der Gestalt einer männlichen Krimi-Fee (Walter Kreutzer) in weißem Tutu auftaucht und nur auf den Knopf einer Fernbedienung drücken muss, um Mimis Wünsche zu erfüllen. Für knisternde Spannung sorgte das Auftauchen einer Leiche (Niklas Kugler), des Ganoven Mackie Messer (Andreas Spitzner), leichter Frauen, des Kommissars und des Gärtners, der nicht der Mörder war.

Die herausragende Chorgruppe des Sängerbunds bekommt somit Gelegenheit, ihre Spiellust sowie ihr gesangliches und schauspielerisches Talent zu beweisen. Der Auftritt aller entfaltete stets eine unmittelbar szenische Wirkung, die das Publikum gefangen nahm und immer wieder zu begeisterten Applaus hinriss.

Fantastische Solo-Einlagen 
Die gelungene Darbietungen der Solisten, die alle aus den Reihen der SchwetSingers kommen, hinterließen ebenfalls einen bleibenden Eindruck: Conny Bundschuh und Daniel Kreichgauer, aber auch Holger Herrmann mit „Ba-Ba-Banküberfall“ (E.V.A.), zudem Tobias Kreichgauer gemeinsam mit Herrmann in „Der Kommissar“ (Falco) und mit Sebastian Jaeger in „Faust auf Faust“ (Klaus Lage & Band). Wie Annika Staudt und Santina Rudolph ihre schwierigen Parts aus „Skyfall“ und „GoldenEye“ (Bono & The Edge) meisterten, war sicher einer der vielen Höhepunkte des Abends.

Mehr als sechzehn Hits aus fünf Jahrzehnten hat die musikalische Leiterin Elena Spitzner zu einer großartigen Show verarbeitet. Ein Glanzpunkt war das Medley aus den James-Bond-Filmen, mit dem die Band die Auftritte ausklingen ließ, begleitet vom ständigen Applaus des Publikums.

Dafür bedankte sich Andrea Ball im Namen der SchwetSingers. Ihr Dank galt auch dem gesamten Ensemble, das zum 160. Jubiläum des Sängerbundes dieses mitreißende Spektakel inszeniert hat.

© Schwetzinger Zeitung, Maria Herlo, Montag, 27.10.2014

 

160. Jahreshauptversammlung

Am 20. März fanden sich knapp 70 aktive und passive Mitglieder des Sängerbund Schwetzingen zur 160. Jahreshauptversammlung im Frankeneck zusammen um das abgelaufene Sängerjähr Revue passieren zu lassen. Sabine Rebmann, 1. Vorsitzende des Sängerbund Schwetzingen, begrüßte die Gäste im Frankeneck und begann ihren Jahresbericht mit der Mitteilung der Mitgliederzahlen. Sehr erfreut ist man hier über die Zahl der Neueintritte, die mit 29 Mitgliedern mehr als doppelt so hoch ist wie im Vorjahr. Die Neueintritte stehen 31 Abgängen gegenüber, davon 5 verstorben. Summa summarum ein kleines Minus, das sich jedoch verschmerzen lässt, denn der Mitgliederzuwachs ist vor allem beim Nachwuchs zu verzeichnen. In Gedenken an die Verstorbenen, sang der d’accord unter der Leitung von André Erben im Anschluss das Requiem.

Auch das Sängerjahr vor dem großen Jubiläumsjahr war geprägt durch viele Auftritte der Chorgruppen und diversen Veranstaltung des Vereins: nach einer kurzen aber intensiven Faschingszeit, ging es im März mit zwei Auftritten der SchwetSingers anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens im Lutherhaus weiter, im April folgte die Überreichung der Chorprämie 2012 (SZ berichtete). Der Sommer war geprägt durch die Teilnahme am Schwetzinger Spargelfest, dem katholischen Bazar, Auftritten beim Siedlerfest und 110. jährigen Geburtstag des Singkreises sowie das Mitwirken am Kurpfälzer Abend im Rahmen des Turnfestes in der Aula des Hebelgymnasiums. Kurz vor den Sängerferien und im Rahmen des alljährlichen Gartenfestes krönte der d’accord mit „Singen am Lagerfeuer“ eine schöne laue Sommernacht. Da das Konzert sehr viel Zusprach erfuhr, wird das „Singen am Lagerfeuer“ auch 2014 wieder veranstaltet. Lobenswert ist auch die rege Teilnahme – während der Sängerferien wohlgemerkt – an der Singwette eines bekannten Drogeriemarktes. Dem Sängerbund Schwetzingen gelang es insgesamt 168 Sängerinnen und Sänger zu versammeln und gemeinsam „Freude schöner Götterfunken“ zu singen. Anlässlich des 50. jährigen Bestehens der deutsch-französischen Freundschaft im September, gastierte der befreundete Lunéviller Chor „Les Croissant d’Or“ in Schwetzingen. Am Abend folgte das gemeinsame Konzert im Lutherhaus, das bis auf den letzten Platz besetzt war. Im Oktober folgte ein turbulentes Wochenende mit Auftritten beim Behinderten Sportverein Brühl, der „Nacht der Lieder“ in Reilingen sowie Auftritten der Chorgruppen beim evangelischen Bazar. Mit einem besinnlichen 45. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein (Kinderchor, Teenies und SchwetSingers) schloss der Sängerbund Schwetzingen das mehr als gelungene Sängerjahr ab.

Jahresberichte

Es folgten die Jahresberichte der Chorleiter André Erben, der im aktuellen Jahr etwas „ganz Besonderes“ anlässlich des 46. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein vor hat (mehr Infos folgen) und Elena Spitzner, die nach dem gelungen Weihnachtskonzert die Kinder weiterhin gezielt fördern möchte. Nächstes großes Projekt ist das Geburtstagskonzert am 12. Juli 2014 im Lutherhaus.

Ulrike Beßler und Andrea Ball, die zusammen die SchwetSingers vertreten, fassten zusammen, dass neben den zahlreichen Auftritten vor allem das Vocal Coaching an der PopAkademie ein echtes Highlight war. Besonders bedanken möchten sich die SchwetSingers bei ihrem Mitsänger Sebastian Jäger, der Chorleiterin Elena Spitzner bei Terminproblemen professionell vertritt, und dem 10 jährigen Cajon Spieler Benni Zweig, der wie ein Großer die musikalische Untermalung bei diversen Auftritten der SchwetSingers mitgestaltet.

Ulrike Utz, Jugendvertreterin, berichtet von den Allerkleinsten im Verein und lobt die tendenziell steigende Mitgliederzahl beim Kinderchor. Auch hebt sie vor allem das vergangene Weihnachtskonzert hervor, bei dem Kinder und Teenies ihre erzählerischen und gesanglichen Rollen mit Bravour gemeistert haben. Ein voller Erfolg war auch das Ferienprogramm, bei dem es mit knapp 25 Kindern nach Schloss Freudenberg ins Haus der Sinne ging.

Neuwahlen

Nach dem Bericht des Kassenwarts und der Entlastung des gesamten Vorstands, standen diverse Neuwahlen auf dem Programm. Der amtierende 2. Vorsitzende Michael Hardung und die amtierende 1. Kassenwartin Marion Schwab wurden einstimmig für weitere zwei Jahre in den geschäftsführenden Vorstand gewählt.

Die weiteren Positionen: 2. Kassenwartin: Gerlinde Kuttelwascher, 2. Schriftführerin: Annika Rebmann, Vertreter der fördernden Mitglieder: Joachim Schäfer, Kinderchorbetreuerin: Ulrike Utz, PR-Referentin: Annika Staudt, Veranstaltungsausschuss-Vorsitzende: Renate Schnitzer, Vertreter der SchwetSingers: Andrea Ball und Daniel Kreichgauer.

Zum Dank durften sich die frisch gewählten Sängerinnen und Sänger über eine Flasche Jubiläumssekt und leckere Jubiläumspralinchen freuen. Sabine Rebmann bedankte sich herzlich für den Einsatz aller Vereinsmitglieder, denn ehrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbarer Beitrag für eine lebendige Gesellschaft.

Im 160. Jubiläumsjahr des Sängerbund Schwetzingen sind große Projekte geplant. So steht für den 12. Juli 2014 ein Geburtstagskonzert im Lutherhaus an, die SchwetSingers präsentieren „Noch ein(en) Krimi für die Mimi“ am 24. Und 25. Oktober 2014 in der Wollfabrik Schwetzingen und der d’accord plant ein ganz besonderes 46. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein mit stimmgewaltiger Unterstützung.

Neujahrsempfang Sängerbund Schwetzingen

Sängerbund stolz auf seine Mitglieder: Am vergangen Donnerstag begrüßte der Sängerbund Schwetzingen das neue Jahr beim Neujahrsempfang im Frankeneck. Der älteste Verein Schwetzingens darf in diesem Jahr besonders stolz sein, denn er begeht sein 160-jähriges Jubiläum.

Nach der Begrüßung der Ehrenmitglieder durch den 2. Vorsitzenden Michael Hardung lässt 1. Vorsitzende Sabine Rebman in ihrer Neujahrsrede das vergangene, äußerst ereignisreiche Sängerjahr Revue passieren. Wirklich jeder Monat war gespickt mit Aktivitäten. Den Start machten die SchwetSingers mit ihrem Pop Pop Pop Music Konzert. Es folgtev- um nur die Highlights zu nennen – die Auszeichnung mit der badischen Chorprämie 2012, die gesangliche und organisatorische Unterstützung beim Turnfest, das Mitwirken bei der bundesweiten Singwette von dm, die Begehung der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der deutsch-französischen Freundschaft und dem Besuch des befreundeten Lunéviller Chores „Les Croissants d’Or“, die Umrahmung der Ehrungsmatinée des Chorverbandes Kurpfalz durch d’ccord die Teilnahme der SchwetSingers an einem Vocal-Coaching an der Popakademie Mannheim sowie als krönender Abschluss das 45. Weihnachtkonzert bei Kerzenschein mit dem Kinder- und Jugendchor und den SchwetSingers des Sängerbund Schwetzingen. Aktivitäten, auf die der älteste – mit Sicherheit aber einer der aktivsten Vereine Schwetzingens – sehr stolz sein darf. Sabine Rebmann bringt es auf den Punkt: „Stolz sein – nicht im Sinne von Überheblichkeit oder Hochmut, nicht im Sinne von eingebildet oder hochnäsig – stolz sein im Sinne: sich seiner Fähigkeiten und Leistungen bewusst und erfreut zu sein – in unserem Falle: zufrieden sein mit unseren gemeinsam erbrachten Leistungen!“

Stolz dürfen auch viele Mitglieder sein, die bei der Neujahrsfeier für ihre langjährige aktive und fördernde Mitgliedschaft geehrt wurden. Sabine Rebmann führte dabei gekonnt mit Highlights der entsprechenden Eintrittsjahren durch die Ehrungen. Aus der Vereinsgeschichte, der Chronik der Stadt Schwetzingen und auch bundesweiten Ereignissen gab es aus den Eintrittsjahren 1988, 1973, 1963 und 1948 einiges zu berichten, z.B. das Festessen des Sängerbundes, das durch den Gewinn des Hirsches bei Herrenbierprobe 1988 möglich war, die Einführung der ersten Parkuhren in Schwetzingen vor 50 Jahren, das Sonntagsfahrverbot 1973 auf Grund der Ölkrise. Ein verlesener Brief von einer der zu ehrenden Mitglieder, Gerhard Gärtner, der sich für diesen Abend entschuldigt hatte, brachte ebenfalls viele Erinnerungen aus dem Vereinsleben der 40er und 50er Jahren ins Gedächtnis. Für besondere Erheiterung sorgte aber die Satzung aus dem Jahre 1925, aus der Sabine Rebmann einige Passagen vorlas. So musste jede Person, die Mitglied im Sängerbund werden wollte, einen schriftlichen Antrag stellen, der durch den Gesamtvorstand geprüft wurde. Ausgeschlossen werden konnte u.a. „wer durch Trunkenheit zum Gespötte“ geworden war.

Die Verleihung von Urkunden und silbernen, bzw. goldenen Ehrennadeln nahmen die beiden Vorsitzenden Sabine Rebmann und Michael Hardung gemeinsam vor. Die Sänger und Ehrenmitglieder Alfred Philipp und Heinz Bürger erhielten für stolze 65 Jahre Vereinszugehörigkeit jeweils eine Bildcollage, die ihre ganz persönliche Sängerbundsgeschichte symbolisierten. Standing Ovations gab es für sie genauso wie für Wolfgang Orth, der an diesem Abend aufgrund seiner außerordentlichen Verdienste um den Sängerbund zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Abgerundet wurde der Abend durch gesangliche Beiträge der beiden Erwachsenenchorgruppen des Sängerbund Schwetzingen d’accord und SchwetSingers unter der Leitung von André Erben und Elena Spitzner.

Ein besonderer Dank ging an das Wirte-Ehepaar Renic. Alle Gäste freuten sich zum Abschluss über eine 160-Jahre Jubiläumspraline, die eigens für dieses besondere Jahr von der Konditorei Utz hergestellt wird. Voller Stolz präsentierte Sabine Rebmann außerdem eine weitere Besonderheit: ein Button, der im Jubiläumsjahr als Zeichen der Anerkennung an den Verein, bei öffentlichen Veranstaltungen getragen wird. 2014 verspricht erneut ein äußerst aktives und spannendes Jahr zu werden.

Urkunde und Ehrennadel erhielten folgende Mitglieder:
25 Jahre (aktiv): Annemarie Arnold, Norbert Arnold, Wolfgang Heim, Jutta Schönberg
25 Jahre (fördernd): Holger Bachner, Helga Beck, Reinhold Beck, Peter Beisel, Helga Butz, Franziska Gaida, Gerhard Gärtner, Lore Göhrig, Kurt Hammes, Katja Hilbert-Satovic,Peter Pfeuffer, Renate Pfeuffer, Hans-Peter Wolf
40 Jahre (fördernd): Annemarie Alt, Waltraud Imhof
50 Jahre (aktiv): Marianne Grönert,  Anny Kürschner, Karl-Heinz Lotze, Irmtraud Steinel, Hedwig Wörn
65 Jahre (aktiv): Heinz Bürger, Alfred Philipp
Ehrenmitglied: Wolfgang Orth

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